ASV Ottenhöfen rüstet auf - erstmals "FSJ Sport & Schule"

ASV Ottenhöfen im Programm des Freiwilligendienstes FSJ aufgenommen und Stelle besetzt

Der ASV Ottenhöfen ist bekannt für eine fundierte und nachhaltige Jugendarbeit. Auch wenn die gesellschaftliche Entwicklung gerade diesen Bereich vor immer neue Herausforderungen stellt, so gelingt es den Handballern  Jahr um Jahr der Jugend aus dem Achertal neben dem Handballsport, vor allem soziale Grundeigenschaften wie beispielsweise Zusammenhalt und Disziplin mit auf den Lebensweg zu geben. 

Der personelle Aufwand ist seit Jahren enorm, sodass es in den vergangenen Jahren zur "Normalität" wurde, dass aktive Seniorenspieler und Spielerinnen, neben ihrem eigenen Trainings- und Spielbetrieb die ASV-Jugend betreuen. Eine hohe zeitliche und mentale Belastung. Hier eine Entlastung zu finden ist eine große Herausforderung der Vereinsführung. 
So entwickelte sich bereits 2019 die Idee am Programm FSJ (Freiwillig Soziales Jahr) Sport und Schule teilzunehmen. (Hintergrund: Das Programm FSJ Sport und Schule ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der Baden-Württembergischen Sportjugend (BWSJ) im Landessportverband Baden-Württemberg e. V. Es wird unterstützt von der Stiftung Sport in der Schule in Baden-Württemberg.)

Eine „freiwilligendienstleistende Person“ im Bereich FSJ Sport u. Schule leistet eine Vollzeit-Dienststelle mit Tätigkeiten in der Schule und im Verein. Es erfolgt im Dienst u. a. die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen, eine pädagogische Begleitung, Teilnahme an Bildungstagen und der  Erwerb einer sportlichen Lizenz.
Im Falle des ASV Ottenhöfen ist als Aufgabenschwerpunkt die Teilnahme an den sportlichen Aktivitäten der umliegenden Grundschulen Ottenhöfen und Seebach zu nennen. Weiterführend profitiert natürlich auch der ASV Ottenhöfen im sportlichen und administrativen Bereich. Circa ein Drittel der Stelle ist für die Vereinsarbeit vorgesehen. 

Nach Zusage durch den Landessportverband BW (bwsj = baden-württembergische Sportjugend), wurde der ASV als Einsatzstelle genehmigt, und die Suche nach einer passenden Person wurde angestoßen.
Mit Benedikt Kern, der sich aktuell in der Schlussphase seine ABI-Prüfungen befindet, wurden die Verantwortlichen fündig.

Ein Glücksgriff aus der Sicht des ASV Ottenhöfen, da einerseits das Interesse und das Wissen am bzw. über den Handball-Sport generell besteht, ebenso aber auch die Verbundenheit zum ASV vorhanden ist. Dies beweist u.a. auch ganz aktuell seine Rückkehr als aktiver Senioren-Spieler nach Ottenhöfen (wir berichteten darüber). Kurze Informationswege von Vereinsführung und Jugendleitung zu Benedikt Kern sind beste Vorzeichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Der ASV Ottenhöfen erhofft sich vor allem, dass die Jugendgewinnung durch die Präsenz vor Ort in den örtlichen Schulen einen Aufschwung erfahren kann. "Ein Verein kann nur (über)leben, wenn der Grundstock, die eigene Jugend, vorhanden ist.", so Sport-Vorstand Hagen Kern. "Wir stehen natürlich immer in einer positiven Konkurrenz mit den Vereinen aus Ottenhöfen und Seebach die das gleiche Ziel "Jugendgewinnung" verfolgen. Die Nähe zu den Schulen durch das FSJ-Projekt ist sicherlich ein Vorteil. Wir sind sehr dankbar, dass die schulischen Einrichtungen da mitziehen."

"Nicht nur in der Arbeit als Übungsleiter wird unser FSJ'ler eingesetzt. Auch bei den vielfältigen Aufgaben in der Planung und Durchführung im "Back-Office" des ASV wird Benedikt mit anpacken." Als Übungsleiter wird er vorrangig in den männlichen und weiblichen C/B-Jugenden zu Gange sein.

Die gesamte Vereinsführung wünscht Benedikt Kern viel Erfolg und alles Gute für die neue Stelle und freut sich auf dieses "Win-win-win-Projekt".

Bericht: Mike Käshammer
Foto: ASV Ottenhöfen

 

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